Dienstag, 29. Januar 2013

Nähentzug...

stellt sich langsam ein. Ich komme die Woche über zu gar nichts - und am Wochenende dann auch nicht wirklich. Bin abends hundemüde, wenn ich heim komme und zu nix mehr motiviert. Und am Wochenende wartet dann die Hausarbeit - vom Putzen über Bügelwäsche.... Zum Posten bleibt da kaum noch Zeit. Schade, ich hatte richtig Gefallen dran gefunden und schaue auch gerne in den Blogs rein, die fast täglich neue tolle Sachen zeigen.

Wenigstens habe ich es am Wochenende hingekriegt, zur Abwechslung mal ein rundes Utensilo auszuprobieren. Hatte ich bislang noch nicht gemacht. Die gefallen mir aber auch richtig gut. Ist mal wieder ein Geschenk - hoffe dass es bei der zu Beschenkenden auch gut ankommt.






Die kleinen Häkelteile sind perfekt für mich im Moment. Wenn ich dann nämlich abends erledigt bin und mich auf´s Sofa verziehe, zücke ich wenigstens noch mal die Häkelnadel für Kleinprojekte. Dann habe ich das Gefühl, wenigstens doch ein wenig kreativ gewesen zu sein. Hoffe, dass demnächst mal wieder Luft am Wochenende für ein Großprojekt ist. Eigentlich wollte ich  mir noch eine Wintertasche nähen - aber bei mir schauen doch schon tatsächlich die ersten Frühblüher durch die Erddecke durch. Ich habe sie im unbeheizten Wintergarten stehen. Der entwickelt sich mit ein paar Plusgeraden aber wohl zum Treibhaus.... Schön, ich freue mich schon drauf, wenn alles wieder etwas lebendiger wird....

Montag, 21. Januar 2013

Kleinigkeiten in rot weiss mit Nostalgie

So, die erste Arbeitswoche ist rum - und nicht mal am Wochenende hatte ich richtig Lust zum Nähen... Ich war einfach nur groggy, weil es gleich wieder richtig losging. Heute zum Wochenstart meiner 2. Arbeitswoche nach dem Winterurlaub ohne Schnee traf mich fast der Schlag: Unmengen von Schnee und darunter war es superglatt. Nachdem eine liebe Freundin aus dem Dorf angerufen und gewarnt hat, dass das Streu- und Räumfahrzeug unten hängen geblieben ist, habe ich mich entschieden, das Risiko nicht einzugehen. Heute früh habe ich von zuhause gearbeitet, heute mittag mit meinem Sohn gerodelt und heute Abend wieder etwas genäht. Ein rundum gelungener Tag - von jedem ein bißchen....

Heute gab es - ja natürlich wieder Hoppenstedt. Schnell gemacht und immer wieder schön. Heute habe ich meine neuen Rot-Weiss-Stoffe, die ich über einen Ebay-Shop mit lauter schönen Bändern von Acufactum geordert habe, verarbeitet. Die Tasche ist ein Geschenk für meine Schwägerin, die bald Geburtstag hat. Sie mag genau wie ich rot und weiss bzw. Creme-Töne und nostalgischen Charme und Shabby-Look. Mal sehen, was ich noch Schönes drin verstaue... Die Häkelblume war dieses Mal aus superfeinem Garn (für Filethäkeln). Gar nicht mein Ding, sieht aber - finde ich -  schöner aus als mit dem dicken Garn.





Und dann gab´s noch ein Utensilo. Mit einer schönen Zackenlitze aus Leinen. Ich habe dieses Mal statt Vlies eine feste Schabrackeneinlage genommen. Der Stand ist gut. Bin ganz zufrieden, wenn auch die Litze nicht ganz 100 Prozent gerade sitzt.... Ich glaube von diesen wunderbar skandinavisch anmutenden Stoffen muss ich noch mal was nachordern. Die Einheit war 25 cm zu etwa 4 Euro. Ich war erst mal zurückhaltend. Aber sie sind einfach nur schön....




So, das soll´s für heute gewesen sein. Mal schauen, wie die Woche weiter läuft und ob noch  mal Zeit zum Tüddeln in der Nähstube und zum Posten bleibt. 

 
Ich wünsche Euch allen allzeit gute Fahrt durch´s Winter Wonderland :-)
Kommt immer gut an!



Sonntag, 13. Januar 2013

Gepimpt....

für´s Baby. Hatte nach unserem Sonntagsspaziergang mit Hund doch noch mal Lust auf eine Kleinigkeit an der Nähmaschine (Urlaubsnähfinale).

Aus dem großen schwedischen Möbelhaus hatte ich mal Lätzchen mitgenommen im 4er-Pack. Sie hatten rundherum ein unifarbenes Schrägband. Das habe ich abgetrennt und mit rosa Vichy-Karo ersetzt. Vom Tante Ema - Stoff mit dem Glückspilz ein Stück ausgeschnitten und mit Vliesofix angebracht und appliziert - fertig. Weiterhin dazu ein rosafarbenes Handtuch (Gästehandtuch). Da habe ich einen Streifen Vichystoff aufgenäht, kleines Pilzetikett, Rüschenband, ein Aufbügler von Peppauf und voila - gleich hat man ein wunderschönes Geschenk-Set.




Jetzt fehlt noch die Jungenvariante.... Habe noch ein hellblaues Handtuch.
Wenn ich mal wieder beim großen Schweden bin, muss ich unbedingt etwas Vorrat mitbringen.
So, also gleich noch mal ans Werk:






Marmelade - Meditative Küchenarbeit....

ein bißchen Abwechslung muss sein. Da mich in meinem Urlaub aber eine dicke Grippe erwischt hatte, konnte ich leider gar nichts unternehmen und musste in den heimischen vier Wänden für Abwechslung sorgen. Wenn ich Zeit habe, werkel ich auch gerne mal in der Küche. Da kann ich auch richtig bei entspannen.

So habe ich am Wochenende noch eine neue Marmelade ausprobiert. Das macht mir richtig Spaß, auf gut Glück mal verschiedene Zutaten zu kombinieren und am Ende dann, wenn die Marmelade auch richtig kalt ist, zu probieren....

Dieses Mal habe ich mich für den

Hokkaido Kürbis

als eine der Grundzutaten entschieden. Ich habe etwa 400 Gramm von dem Kürbisfleisch genommen. Dazu etwa 600 Gramm weiche reife Birne. Den Kürbis habe ich nach dem Weichkochen abgeschüttet und dann im Saft von drei frischen Orangen püriert. Die Birne ebenfalls mit rein. Dann mit Gelierzucker, einer Zimtstange und Vanillearoma (hatte leider keine frischen Stangen mehr...) eingekocht. Wichtig ist, da sowohl Kürbis als auch Birne wenig Säure haben, die Zugabe von Zitronenensäure, sonst wird es nicht richtig fest....




Ich lasse die Marmelade schon immer richtig durchkochen, gerade wenn ich Aromen nur während der Kochzeit zugebe wie z. B. die Zimtstange oder Vanilleschoten. Geschmacklich fand ich sie am Ende überraschend. Der Kürbis darf von der Menge her nicht dominieren, so schmeckt er wirklich nur ganz dezent raus. Die Orange gibt die Frische, die Birne die  Süße. Lecker lecker lecker. Die ersten Gläser sind schon verschenkt. Meinen Rest werde ich mir gut einteilen und genießen. Die koche ich aber sicherlich wieder in der nächsten Kürbissaison.



Gut dazu passen sicherlich Scones mit Butter - also typsich englisch. Die Marmelade schmeckt aber auch auf einem guten deftigen Vollkornbrot sehr gut.  Mit weißem Brot (Brötchen, Toast, Weißbrot) harmoniert sie auch, aber da passen eher Früchte wie Erdbeeren oder Kirsche.
 
 
 
 


Mal wieder eine Wikimü....

... und passend dazu ein Halstuch. Hab mich farblich etwas an der Kindergartentasche orientiert. Rundumausstattung für den Kleinen meiner Freundin. Morgen geht´s wieder los mit dem Kindergarten und bei uns auch mit der Schule und der Arbeit. Dann wird es mit Nähen und Posten zeitlich wieder enger - aber es ist auch ganz gut, dass der Alltag wieder einkehrt.

Die nächsten Ferien kommen bestimmt, nur ein längerer Urlaub, der ist wahrscheinlich nicht so schnell in Sicht...Dafür kommt ja aber jetzt das Halbjahr der Feiertage und die Tage werden wieder länger....

In dem Sinne: Auf in eine gute Woche für Euch alle :-)








Donnerstag, 10. Januar 2013

Schnuckipü, das zweite

"Ist mein Schnuckipü schon fertig?" hat Konsti gestern Abend noch gefragt. Nein, mein Sohn, weil ich sehr netten Besuch hatte, der auch gerne näht (hallo ihr Lieben :-) ) und da verging die Zeit wie im Flug. Aber heute morgen, da habe ich mich dann an das zweite Schnuckipü gemacht. Wurde auch gleich herzlich adoptiert.




 
 

So, jetzt ist´s erst mal genug an der Maschine. Ich mach mich mal zur Abwechslung in die Küche und schau  mal was ich aus den letzten Kürbissen zauber.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Ehrenamtliches Nähen

Für den Erste-Hilfe-Pausendienst an unserer Grundschule sollten Täschchen besorgt werden, in denen Pflaster aufbewahrt werden können. Unsere Elternbeirätin kam auf die Idee, dass man ja so was nähen konnte und dachte da an mich. Gerne hab ich den Job angenommen. Unterstützt wird die Aktion durch den Malteser Hilfsdienst. Und die waren supernett und haben mir dann noch kostenlos die Aufnäher zur Verfügung gestellt. Jetzt sind die Pflaster sauber und sicher verstaut. Trotzdem hoffe ich, dass sie möglichst nicht zum Einsatz kommen müssen :-). Damit man sie klassenmäßig auseinanderhalten kann, habe ich farblich unterschiedliche Kam Snaps an die Gurte angebracht. Die können so auch in der Länge variiert werden - da gibt es im Grundschulalter ja manchmal doch große Unterschiede zwischen einzelnen Kindern....



Benutzt habe ich ein rotes Kunstleder. Oben ist ein Reißverschluss eingefaßt. Zwischen dem Stoff und dem Reißverschluss sind die Bänder mit den Ringen zum Einhängen der Träger eingenäht. Innen habe ich rot weisses Karofutter reingenäht. Sie sind ganz leicht und können quer über die Schulter umgehängt werden.

Wünsche Euch allen einen schönen Tag - mal sehen was mein heutiger Urlaubstag an fertigen Nähergebnissen bringt.... Oder ob überhaupt? Erst mal muss ich etwas Hausarbeit erledigen und heute Nachmittag bekomme ich Besuch..... Aber die ersten  Teile für´s nächste Schnuckipü sind schon vorbereitet... Jetzt aber erst mal ab ans Bügeleisen!

Dienstag, 8. Januar 2013

Die Geburt meines ersten Schnuckipüs

war heute am 8. Januar 2013. Wie immer wenn ich was das erste Mal nähe, hat´s dann doch eine Weile gedauert. Ich denke, das nächste geht schneller. Ist auch schon bestellt, von meinem fast 10-jährigen Sohnemann. Das fasse ich mal als echtes Kompliment auf, dass er tatsächlich Interesse an einem selbst genähten stilisierten Stofftier hegt. "Ich finde es einfach nur geil, das sieht soooo witzig aus!" war sein Kommentar. Also: In Kürze kommt das nächste auf die Welt: Mit Sicherheit ein Junge :-)



Genäht habe ich es aus Jersey. Und ich habe mal wieder gelernt. Den Zickzackstich bei der Appli nicht zu eng wählen. Leider hat später ein Auge gefranst und ich mußte per Hand korrigieren. Es war gerade so schön gestopft! Und lieber ein bisserl weniger Nahtzugabe, sonst kommt man mit dem Haarteil nicht so gut hin. Freue mich schon aufs nächste....

Montag, 7. Januar 2013

Neuer Lampenschirm

1 Euro - Lampe in Ebay ergattert - 10 km um die Ecke - alter Wollschirm runter, alte Bettwäsche von Omi genommen, Häkelborde und Bügelbild montiert, gerafft - über die Lampe - fertig. Kostenpunkt also unter 10 Euro. Ich liebe diese Art von Kreativ-Recycling!


... ich muss die bei Gelegenheit noch mal versuchen, leuchtend zu fotografieren. Macht ein ganz gemütliches Schummerlicht in der Ecke !

Krasse Schlappen

war ein ganz schönes Gefriemel, da ich noch ein Kunstleder als Sohle verarbeitet habe. Die Lagen haben die Maschine etwas zum Ächzen gebracht (habe lieber meine alte Maschine verwendet), aber es ging dann doch. Filzsohle ist bei uns leider ungünstig, denn die würde alle Hundehaare von unserem Blondi zusammen sammeln....



Eigentlich waren sie mehr ein Gag. Bei unseren Bekannten gibt´s immer Gästeschläpplis, da die Schuhe vor der Tür ausgezogen werden müssen. Nun bringe ich immer meine eigenen Knallerschlappen mit - sind immer ein guter Lacher :-)

Lila - mal was ganz Neues


Hoppenstedt in einem Velourslederimitat mit Häkelblume. War ein Test wie sich das Material verarbeiten läßt (ist für eine Tasche geplant).

Für Nähutensilien, mit kleinem Silberscherchen dran. Leider kriege ich die Farben mit dem Foto nicht richtig hin....

Tilda - Getüddel

Ansehnlich sind sie ja nicht gerade, die Buchkalender für 2 Euro aus dem Sonderposten-Markt. Und in Zeiten von iphone und tablets können Sie auch nicht  mit großer Funktionalität aufwarten. Mit etwas Stoff und Garn, einer Nähmaschine und ein wenig Geduld werden sie dann aber zu ansehnlichen dekorativen Objekten, die man gerne zur Hand nimmt, um hineinzuschreiben. Schreiben ist Kultur für  mich - und ich werde meinen guten alten Buchkalender beharrlich weiterverwenden. Und weiterverschenken. Zusammen mit der Hoppenstedt - Tasche ein süßes Set. Freue mich schon auf die Reaktion meiner Freundin, die Ende Januar Geburtstag hat....








Verwendet habe ich unten einen Tilda-Stoff, oben einen den ich günstig im Internet erstanden habe (ist auch als Innenstoff verwendet worden, da allerdings durchgehend). Auf die Naht eine breite Zackenlitze. Das gesamte Teil wurde gewendet und dann rechts und links die Klappen zum Einschieben abgenäht. Das geht alles wunderbar ohne Schnittmuster. Einfach abmessen und Nahtzugaben einkalkulieren. Ich nähe für die vordere Seite immer ein schmaleres Stück, hinten breiter. So kann man mal Papiere einstecken. Ein bißchen Schnickes drangetüddelt - und fertig.

Freitag, 4. Januar 2013

Utensilo im Landhaus-Look und mal nicht so bunt

Verwendet habe ich den beigen Leinenstoff von Ikea, diesen habe ich mit Volumenvlies stabilisiert. Innen ist ein fein gestreifter rot-weisser Tilda-Stoff verwendet worden. Auf das Außenteil habe ich eine Zackenlitze angebracht (so, dass die Naht die spätere Naht von Aussen- und Innenteil abdeckt) und das Herzensengel-Webband angebracht. Zusammengenäht und fertig.




Eigentlich wollte ich es verschenken, aber ich habe mich nun doch entschlossen, es zu behalten. Hätte ich mal von dem Webband nur ein Meterchen mehr genommen ... !

Verstaut werden darin die Mützen meines Sohnes - zumindest die im täglichen Gebrauch, alle passen sie nicht rein....

Gescheiterte Ente

Ich hatte sie als süße Anhänger in der Farbenmix-Galerie gesehen, frei Hand einen Schnitt getüddelt und mal probiert. Ausgestopft mit Watte sah sie aber so unförmig aus, der Schnabel hing herunter, weil er mehr Watte vertragen und ein Stück weiter rein gedurft hätte und so dachte ich, nö, da muss was anderes mit passieren.

Nach meinem Eulenkissen kam ich kurzerhand auf die Idee, aus ihr auch einfach eine Applikation für ein Kissen zu machen. Wenn auch nicht schön zu nähen, so habe ich mich für einen Jersey-Rest entschieden. Das wurde belohnt, das Kissen ist sooooooo kuschelig und mein fast 10-Jähriger hat es wo er liegt und lümmelt jetzt immer mit dabei.



Der Schnabel und die Füßchen sind lose und nicht angenäht. Durch den dicken und doppelten Stoff wirkt die Ente dreidimensional. Stört beim Schlafen und Kuscheln laut meinem Sohn gar nicht. "Mama - warum ist das Kissen so weich?" kam als Frage..... Das ist mir immer der größte Lohn für´s Nähen, wenn es meinem Junior gefällt, der ansonsten schon fast in die Coolness-Phase rutscht und seit Herz dann doch für das Genähte seiner Mama erweichen kann :-)

Endlich - der neue Fußboden im Flur

Mein Mann hat mir ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht und den lang ersehnten Boden im Flur verlegt.

So sah er ja aus nach unserer Erstrenovierung als wir einzogen. Der Flur geht von dieser Perspektive aus schmal in zwei Winkel mit einem kleinen Vorplatz. Es war leider alles sehr dunkel und zwischenzeitlich kam dann auch die Liebe für weiss und den Shabby-Look auf.



Dann habe ich den 70er Jahre-Fliesenbogen gestrichen und wir haben hell tapeziert. Es wurde schon viel heller. Nur der Fußboden mit seiner unruhigen Struktur und dunklen Farbe hat noch sehr gedrückt.



Und das hat sich ja seit gestern nun auch geändert.

 
 
Jetzt ist alles schön hell, die Türen stören mich auch nicht mehr so und ich bin ganz glücklich! Mein Mann hat den ganzen verwinkelten Flur in nicht mal einem Tag geschafft. Goldschatz!